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BFW-Praxisinfo 50/2019

Schadauer K., Freudenschuß A., Lackner Ch. [Red.]
Zwischenauswertung der Waldinventur 2016/18. 39 S.

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6.00 €

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Inhaltsverzeichnis:

  • Wolfgang Russ: Mehr als 4 Millionen Hektar Wald in Österreich
  • Thomas Gschwantner: Holzvorrat auf neuem Höchststand
  • Alexandra Freudenschuss, Franz Zaunbauer, Klemens Schadauer: Stammschäden – ein Dauerbrenner
  • Thomas Gschwandtner: Totholz-Zunahme ausschließlich positiv?
  • Tatjana Koukal, Alexandra Freudenschuss, Thomas Gschwantner: Ändert sich die biologische Vielfalt im Wald
  • Clémentine Ols, Jean-Daniel Bontemps, Thomas Gschwantner: Nadelbäume – wie reagiert das Wachstum auf die Klimaerwärmung?
  • Klemens Schadauer, Christoph Bauerhansl, Stefan Schöttl, Christian Aufreiter, Markus Löw, Alexandra
  • Freudenschuss:  Die Fernerkundung als Schmuckstück der österreichischen Waldinventur

 

Vorwort

In den Jahren 2016 bis 2021 werden von der Österreichischen Waldinventur (ÖWI) des Bundesforschungszentrums für Wald bundesweit Walddaten erhoben. Jetzt liegt die Zwischenauswertung für die Jahre 2016 bis 2018 vor. Sie stützt sich auf die Hälfte des Stichprobennetzes und gibt damit Aufschluss über die neuesten Trends. Aber Achtung: Bei der Interpretation von Veränderungen ist Vorsicht geboten.

Derzeit sind sieben Erhebungsteams des BFW bundesweit unterwegs und führen auf den Probeflächen der ÖWI umfangreiche Messungen durch. Mehr als 200 wald- und umweltrelevante Parameter zum Zustand und zu den Veränderungen des österreichischen Waldes werden erfasst. Jahrelange Außendiensterfahrung und eine sorgfältige Qualitätssicherung sorgen für eine hochwertige und über die Jahre vergleichbare Datengewinnung.

Insgesamt umfasst das Stichprobennetz der ÖWI rund 11.000 Probeflächen im Wald. Die Hälfte davon war mit Ende des Jahres 2018 erfasst. Damit bot sich die Möglichkeit, nach zehn Jahren wieder aktuelle Informationen für wald- und umweltpolitische Fragestellungen zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse sind immer die Kenngrößen Waldfläche, Vorrat, Totholz, Nutzung und Zuwachs, dies konnte mit ausreichender Genauigkeit für die größeren räumlichen Straten (Bund und Bundesländer) ausgewertet werden (Ergebnisse auf bfw.ac.at).

Eine Anmerkung zur Interpretation von Veränderungen: Die hohe Genauigkeit bei der Auswertung von Veränderungen gilt nur, wenn idente Probeflächen des gesamten Stichprobennetzes verglichen werden. Das ist für diese Zwischenauswertung nicht der Fall, weil mit ihr nur die Hälfte der Probeflächen abgedeckt ist. Aus diesem Grund wurden für die meisten Artikel die Ergebnisse der letzten ÖWI 2007/09 auf Basis der entsprechenden halben Stichprobe neu berechnet. Diese Vergleichswerte der ÖWI 2007/09 können daher von den auf der Homepage Publizierten geringfügig abweichen.

Obwohl die Zwischenauswertung 2016/18 mit einer höheren statistischen Unsicherheit als etwa das Gesamtergebnis der vorigen ÖWI-Periode 2007/09 behaftet ist, zeigt sie dennoch viele interessante Ergebnisse und Trends.