BFW-Berichte 148/2015 Vergrößern

BFW-Berichte 148/2015

Bancalari, Katharina: Gewaltprävention im Wald: Eine Spurensuche: 43 S.

 





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Kurzzusammenfassung | Gewalt ist allgegenwärtig - Prävention ein nachhaltiger Beitrag für die Balance in der Gesellschaft und für die Gesundheit einzelner. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass es die Gesundheit fördert, sich im Wald aufzuhalten. Der Wald bietet Bewegungs- und Erlebnisraum und kann damit auch dazu beitragen, Aggressionen zu mildern. Folglich können diesen Wirkungen des Waldes auch einen wertvollen sozialen Beitrag leisten. Der rahmen Green care WalD bietet die Möglichkeit, soziale und gesundheitliche Maßnahmen im Wald für die Gesellschaft zu entwickeln. Ziel ist, Kooperationen zwischen geeigneten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und Anbietern von Walderlebnissen, Naturerfahrungen und sozialem lernen bis hin zur professionellen Arbeit mit Täterinnen und Tätern sowie Gewaltopfern anzuregen und zu begleiten. Dabei sind pädagogische und therapeutische Maßnahmen deutlich voneinander zu unterscheiden und von professionellen Berufsgruppen einzubringen. Mit solchen Impulsen schärft die Forstwirtschaft den sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit.

Schlüsselworte | Gewalt, Gewaltprävention, gewaltpräventiv, Green care, Konflikt, menschliche Gesundheit, Natur, natürliche Umgebung, pädagogik, psychische Gesundheit, soziale Inklusion, therapeutische Landschaft, Wald, Waldlandschaft, Prävention, soziales Lernen, außerschulische Veranstaltungen, Strafe, Mobbing, Erlebnispädagogik, Naturpädagogik, Outdoorpädagogik, Waldpädagogik

Abstract: Violence is omnipresent prevention is a sustainable contribution for the balance of a society and for the health of the individual. Scientific findings show, that staying in a forest can be a healthpromoting measure. a forest can offer space for movement and activities and thus it can help to mitigate aggressions. Within Green care WalD social and health measures for society can be developed in the forest. the objective is to stimulate and accompany co-operations between suitable agricultural and forestry enterprises and providers of forest activities, natural experience and social learning or even professional work with offenders and victims of violence. in this process educational and therapeutic measures shall differ considerably and they shall be introduced by professional groups. With these stimuli forestry can raise awareness for the social aspect of sustainability.

Keywords | Violence, prevention of violence, violence preventative, Green care, conflict, human health, nature, natural environment, education, mental health, social inclusion, therapeutic landscape/scenario, forest, forest countryside, prevention, social learning, extracurricular events, punishment, mobbing, experiential education, nature education, outdoor education, forest education

Inhaltsverzeichnis

Kurzzusammenfassung

Abstract

1. Einleitung

1.1 auf den Weg machen - von Gerhard Müller

1.2. Grundlagen für das Handbuches

2. Gewalt geht uns alle an

2.1. Was ist Gewalt und Gewaltprävention? 

2.1.1. Bedeutsame Begriffe

2.1.2. im Fokus: Gewaltprävention

2.1.3. Gewaltprävention - ein Beitrag zur (seelischen) Gesundheit

2.1.4. Wer darf „gewaltpräventiv“ arbeiten?

2.2.Das Thema Gewaltprävention im Rahmen von Green care WalD

2.2.1. Gesundheitswirkungen von Waldlandschaften

2.2.2. Pädagogik im Wald

2.2.3. Grenzgang Umwelt- und Erlebnispädagogik

2.3. Schlüsselwort „Respekt“ im Rahmen von Green care WalD

3. Projekte und Projektideen

3.1. Übersicht und Darstellung

3.2. Schulprojekte

3.2.1. WaldBuddy-Projekt: eine gelungene Verbindung

3.2.2. Schwerpunkt Waldpädagogik an einer Schule

3.2.3. Kooperation der Profis für die Sache

3.2.4. Wutstock - Gewaltprävention im Wald

3.3. außerschulische Projekte

3.3.1. Buchprojekt - eine Idee

3.3.2. Wald statt Strafe - eine Projektidee

3.3.3. Wir gehen in den Wald

3.4.Metaprojekte

3.4.1. Das aBc für Zusammenarbeit

3.4.2. aus- und Weiterbildung

4. Umsetzung von Projekten im Wald

4.1. Ziele und Grenzen

4.2. Rahmenbedingungen

4.2.1. Rechtssicherheit

4.2.2. Nutzung von Wald

4.3. Anbieter und Stakeholder

4.3.1. Kontakt und Kompetenzen interessierter Partnerinnen

4.3.2. Beratung und Unterstützung

5. Offenes und Zukünftiges

6. Literaturangaben

Anhang

Schulprojekt „Waldbuddys“