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Forstschutz Aktuell 56/2012

Steyrer G., Tomiczek Ch., Hoch G., Lackner Ch. [Red.]: Proceedings of the Third Meeting of Forest Protection and Forest Phytosanitary Experts, October 14-16, 2009.



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Inhaltsverzeichnis


  • Tomiczek Ch., Cech Th.L. Fürst A., Hoyer-Tomiczek U., Krehan H., Perny B., Steyrer G.: Waldschutzsituation 2011 in Österreich.
  • Krehan H., Steyrer G., Hoch G.: Borkenkäfer-Situation 2011: Schäden deutlich geringer
  • Hoyer-Tomiczek U., Cech Th.L.: Situation der Quarantäneschadorganismen im Jahr 2011
  • Fürst A.: Österreichisches Bioindikatornetz: Schwefelergebnis für 2010 verbesserte sich, für 2011 keine Veränderung
  • Steyrer G., Krenmayer W., Schaffer H.: Dokumentation der Waldschädigungsfaktoren (DWF) 2011
  • Karten



Kurzfassung

Österreichs Wald ist 2011 von großen, neuen Schadensereignissen weitgehend verschont geblieben. Eine herausragende Bedeutung hatten nach wie vor die Borkenkäferschäden mit einem Schadensausmaß von 1,6 Millionen Festmeter. Obwohl zunächst die warme und trockene Witterung des ersten Halbjahres noch einen weiteren Anstieg der Schäden befürchten ließ, stellt dies das niedrigste Schadensniveau seit neun Jahren dar. Abiotische Schadfaktoren hatten geringe Bedeutung. Schäden durch Sturm und Schnee wurden in einer Höhe von rund 530.000 Festmetern dokumentiert. Frost- und Frosttrocknis-Schäden wurden in den nördlichen und östlichen Regionen verzeichnet. Unwetter mit Hagelschäden nahmen zu. Das Eschentriebsterben (Hymenoscyphus pseudoalbidus) breitete sich de facto auf ganz Österreich aus, die Befallsintensität ist gestiegen und das Absterben vor allem älterer Eschen hat zugenommen. Nadelpilze der Fichte wurden 2011 hauptsächlich in der Westhälfte und im Norden Österreichs beobachtet, die Rußige Douglasienschütte (Phaeocryptopus gaeumannii) war im Osten bedeutend. Kronenschäden der Europäischen Lärche waren vor allem von Salzburg ostwärts auffällig und der Symptomkomplex wurde in mehreren Bundesländern analysiert.