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Roßkastanienminiermotte - Entwicklung 1998
H. Krehan

Entwicklung 1998 | Entwicklung 1999 | Entwicklung 2001 | Aussehen, Entwicklungsstadien
 Foto: Falter bei der Eiablage Falter bei der Eiablage Das Schwärmen der Roßkastanien-Miniermotte hat 1998 um etwa 14 Tage früher begonnen als in den vorherigen Jahren. Die ersten Falter konnten von den Mitarbeitern des Institutes für Waldschutz bereits Mitte April beobachtet werden.

Derzeit ist die Entwicklung der zweiten Generation abgeschlossen. Die aus den Puppenhüllen geschlüpften Falter der nächsten Generation haben die Eiablage an den noch verbliebenen Blättern weitgehend beendet.

Blätter der Roßkastanie, die nicht - oder nicht erfolgreich - behandelt wurden, weisen schon starke Braunfärbung auf. Die Blätter des unteren Kronenbereiches sind bereits weitgehend abgefallen.

Angesichts des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums ist die Bekämpfung mit biotechnischen Häutungshemmern wie z.B. DIMILIN oder ALSYSTIN nicht mehr sinnvoll.


Vorbeugungsmaßnahmen für das nächste Jahr

Denken Sie daran, das abgefallene Laub so zu entsorgen, daß die Puppen nicht überleben können. Dies kann entweder durch Verbrennen geschehen (wo dies erlaubt ist), oder durch Kompostierung

Durch den heftigen Sturm vom 15. September ist das Kastanienlaub weit vertragen worden, so daß das Sammeln der Blätter vielfach Probleme bereitet.


Weitere Informationen
Bundesamt für Landwirtschaft:  Tel. +43-1-288 16 / 5175


26-JUL-00; Rückfragen: Hannes Krehan Index | Waldschutz | Suche |