| Die forstlichen Wuchsgebiete Österreichs | |
| Hauptwuchsgebiet 2: Nördliche Zwischenalpen |
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Übersicht
Hauptwuchsgebiete
Wuchsgebiet 2.1: Nördliche
Zwischenalpen - Westteil Wuchsgebiet 2.2: Nördliche Zwischenalpen - Ostteil |
Die nördlichen und südlichen Zwischenalpen unterscheiden sich in klimatischer und pflanzengeographischer Hinsicht beträchtlich, treffen aber in einer östlichen Kontaktzone ohne scharfe Abgrenzung aufeinander. Das nördliche Hauptwuchsgebiet ist kühler und niederschlagsreicher als das südliche, jedoch auch entlang seiner eigenen großen Längserstreckung uneinheitlich: Vom relativ stark Westwetter-beeinflußten Westen mit höheren Gipfelfluren wird es nach Osten zu allmählich trockener, sodaß eine Unterteilung in ein westliches und östliches Wuchsgebiet tunlich erscheint. Die Grenze wurde dabei mehr oder weniger willkürlich - wie bei den Wuchsräumen der Stand-ortskartierung - beim Paß Thurn gezogen. Der bei "Kartierung" bis zum Semmering reichende östliche Teil ist allerdings zu lang, umschließt er doch klimatisch und vegetationskundlich so verschiedenartige Orte wie Zell am See und Mürzzuschlag. Dem hätte eine weitere Teilung der Nördlichen Zwischenzone in drei Teilbereiche Rechnung tragen können. Es erwies sich statt dessen als sinnvoll, den östlichsten Teil, der bereits subpannonisch-subillyrische Einflüsse erkennen läßt, der südöstlichen Zwischenzone zuzuordnen. Diese Abgrenzung findet auch in den Arealgrenzen zahlreicher südöstlicher Pflanzenarten eine Entsprechung. Beispiele sind etwa Steirisches Rispengras (Poa stiriaca), Steirisches Lungenkraut (Pulmonaria stiriaca), Großes Alpenglöckchen (Soldanella hungarica). |
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