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| Department of Forest Genetics | |
| Leiter: Dipl.-Ing. Ulrich Schultze |
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AufgabenGenetische Vielfalt ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Anpassungsprozesse von Waldbaumarten. Ein zentraler Aufgabenbereich des Instituts ist daher die Analyse der genetischen Systeme von Waldbaumarten als Voraussetzung für die Untersuchung von deren Anpassungsprozessen. Ergebnisse aus diesen Untersuchungen werden sowohl der forstlichen Praxis als Entscheidungshilfen für den Aufbau stabiler Waldbestände zur Verfügung gestellt als auch für die Programme zur Erhaltung forstlicher Genressourcen herangezogen. Ein weiterer Schwerpunkt der Forstgenetik ist die Provenienzforschung. Dabei werden die besonderen Umstände beachtet, die sich für die österreichische Forstwirtschaft aus dem alpinen Charakter des Landes ergeben. Abteilungen
Kontakt
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Aus der Forschung |
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![]() Probebestände der Genetischen Inventur |
Genetische Inventur ÖsterreichsIm Rahmen von Projekt Nr. P/2/27 Untersuchungen von Waldbeständen mit genetisch-biochemischen Methoden, Projektleiter Univ. Doz. Dr. Thomas Geburek Die Genetische Inventur ist ein Programm, mit dessen Hilfe die groß- und kleinräumliche Verteilung der genetischen Ausstattung der in Österreich vorhandenen Baumarten sowie der Einfluß von Umweltveränderungen und waldbaulichen Maßnahmen auf diese festgestellt wird. Begonnen wurde mit den für Österreich wirtschaftlich bedeutendsten Baumarten Fichte, Lärche und Buche. Basierend auf 20 Isoenzym-Genloci wird die genetische Diversität in verschiedenen autochthonen Beständen untersucht. Ziel ist ein Netz von untersuchten Beständen, das über das ganze natürliche Verbreitungsgebiet der Baumarten verteilt ist. Das Programm liefert Information über:
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Herkunftsforschung für HochlagenProjekt Nr. P/2/7 Provenienzversuche, Projektleiter Dipl.-Ing. Ulrich Schultze Das Ziel dieses Forschungsprogramms ist:
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![]() Stamm einer Vogelkirsche |
Molekulargenetik von Edellaubbäumen (Vogelkirsche und Bergahorn)Projekt P/2/32, Laufzeit: 1998-2002, Projektleiter Dipl.-Ing. Dr. Berthold Heinze Molekulare Marker (DNA) erlauben bei Bäumen einen "Vaterschafts-" bzw. "Mutterschaftsnachweis" ähnlich wie beim Menschen. Man kann damit also für jeden einzelnen Samen die "Eltern" in einer Gruppe von Bäumen suchen. Dazu wird sogenannte Mikrosatelliten-DNA analysiert. Bei der Vogelkirsche, einer meist verstreut vorkommenden Baumart mit wertvollem Holz, sollen die Befruchtungsverhältnisse in größeren Vorkommen mit denen von einzeln stehenden Bäumen geklärt werden. Saatgut aus verschiedenen Jahren soll im Hinblick auf genetischen Einheitlichkeit untersucht werden, wenn möglich unter Einbeziehung von Plantagenbeerntungen. Ausserdem werden molekulargenetische Unterschieden zwischen Vogelkirschen im Wald und Hauskirschenklonen gesucht. Beim Bergahorn ist die Suche nach genetischer Differenzierung der Vorkommen in Österreich nach geographischer Lage und Höhenstufen geplant, ebenso ein Vergleich der genetischen Zusammensetzung von Klonen in Samenplantagen. |
![]() Stamm einer Esche |
Verbesserung der Produktivität der EscheProjekt P/2/34-EU; Laufzeit: 2001-2004, Projektleiter Dipl.-Ing. Dr. Berthold Heinze EU-gefördertes Forschungsprojekt, Koordinator: Dr. Gerry Douglas, TEAGASC, Irland. Die Ziele des Projektes sind in drei Teilbereichen zusammengefasst:
Das Institut für Forstgenetik wird in den Bereichen 1 (molekulargenetische Charakterisierung) und 3 (Vorarbeiten für eine molekulargenetische Zertifizierung von Eschen-Vermehrungsgut) mitarbeiten. [zur Projekthomepage] |
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Weitere UntersuchungenPopulationsgenetik
Forstpflanzenzüchtung
Herkunftsprüfung
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![]() DNA-Helix |
Zukünftiger Schwerpunkt "Genomforschung"Dipl.-Ing. Dr. Berthold Heinze Die Genomforschung, die im Humanbereich zu einer Revolution der Erkenntnisse über den menschlichen Körper führt, bietet auch viele neue Mittel und Wege, mehr über die Waldbäume zu erfahren. Bisher wissen wir sehr wenig darüber, wie sich Bäume an die Umwelt anpassen, und welche Gene für die Phänomene des Knospenaustriebes, der Blüte, der Winterruhe oder der Frosthärte verantwortlich sind. In Zukunft soll sich eine eigene Arbeitsgruppe im Institut mit diesen Problemen auseinandersetzen und sich auf die Suche nach diesen Genen machen. Im Moment werden dazu nationale und internationale Forschungsprojekte vorbereitet. |
Dienstleistungen |
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Gesetzliche |
Arbeiten im Rahmen des Forstlichen
Vermehrungsgutgesetzes (FVG) Bgbl. Nr. 419 vom 20. August 1996 und der
Verordnung zum Forstlichen Vermehrungsgutgesetz (VO) Bgbl. vom 26. September
1996
Forstliches Vermehrungsgutgesetz FVG Führung von Listen über Ausgangsmaterial, das zur
Erzeugung von "geprüftem Vermehrungsgut" bestimmt ist - "Nationales
Register" Verordnung VO Bgbl. 512 vom 26. September 1996 Überprüfende Mitwirkung bei der Vergleichsprüfung für die Zulassung von Ausgangsmaterial für "geprüftes Vermehrungsgut" |
Lehrtätigkeit |
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Universität für |
Univ.Doz. Dr. Thomas GeburekSpezielle Forstgenetik unter besonderer Berücksichtigung genetischer ErhaltensbiologieVorlesung (2stündig), Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldbau, Wintersemester Aufbauend auf den genetischen Kenntnissen aus den Grundlagenvorlesungen soll ein vertieftes Verständnis für Forstgenetik und genetische Erhaltungsbiologie entwickelt werden. Kenntnisse über solche genetische Faktoren werden vorrangig vermittelt, die zur langfristigen Erhaltung von Arten und nachhaltigen Nutzung von Waldökosystemen beitragen. Die Vermittlung von genetischen Kenntnissen bei Waldbaumarten steht im Vordergrund. Dennoch bleiben andere Organismen nicht unberücksichtigt. Lehrinhalte:
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Kooperationen und Mitarbeit |
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International |
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| 2001-06-25; Rückfragen: Ulrich Schultze | Index | Forstgenetik | Publikationen | Suche |