Waldbauliche und ertragskundliche Untersuchung der natürlichen Verjüngung der Fichte
Fürst W.

 
Waldbauliche und ertragskundliche Untersuchung der natürlichen Verjüngung der Fichte
Darstellung von Daten der Beobachtungsfläche 501 aus der Periode 1994-1998

Im Rahmen eines Vergleiches von Naturverjüngungsbetrieben mit Kahlschlagbetrieb wurden in verschiedenen Regionen Österreichs Beobachtungsflächen angelegt, um den Übergang vom Kahlschlagverfahren zu natürlicher Regeneration mit Messungen nach einem neuen Erhebungsdesign zu erfassen. Zusätzlich zu den bisher an Bäumen üblicherweise gemessenen und angesprochenen Parameter wurden in Zellen eines über die Fläche gelegten 2x2m-Rasters Variable zur detaillierteren Verjüngungerhebung, insbesondere die Höhe des Höchsten einer Art, gemessen.

Daten aus den bisherigen zwei Erhebungsdurchgängen wurden zuerst in eine mit einem Rastersystem (IDRISI) bzw. einer Datenbank (ACCESS) verarbeitbare Form gebracht. Mit diesen Systemen wurden dann erste Zwischenauswertungen durchgeführt.
Die Abbildung 1 zeigt exemplarisch den Bestand >9m der Beobachtungsperiode mit zugeordneten Generationswerten in vektorieller Form und eine erste Umlegung in einen unterlegten 10x10m Raster.
Abbildung 2 stellt farbcodiert den räumlich zugehörigen, klassifizierten Zellhöhenzuwachs der Fichte der Periode in einer Auflösung von 2x2m dar. Auf dieser Auswertungsstufe wurden nun Teilflächen abgegrenzt und ertragskundliche Kennzahlen dazu berechnet und verglichen.

Aus den baumbezogenen Daten des Bestandes >9m wurden aber auch zellenbezogene Variablen abgeleitet und mit erhobenen und berechneten Wachstumsgrössen der Verjüngung zellenweise in Beziehung gesetzt. Das sich dabei ergebende, multivariate Datenfeld wurde in einem weiteren Schritt mittels eines Statistikpaketes (STATISTICA) in waldbaulicher Hinsicht quantitativ untersucht.

Information zum Versuch 501 Waldwachstumskundliche Dauerversuche

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