Forstliches Vermehrungsgut

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montan
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hochsubalpin

Kennzeichnung
 

Samenplantagen

Samenplantagen sind gezielt zusammengestellte Zuchtpopulationen von Waldbäumen, die der Erzeugung von Saatgut dienen. Für Samenplantagen werden zumeist Pfropflinge verwendet. Dazu werden Reiser aus dem Kronenbereich ausgewählter Altbäume entnommen und auf geeignete Unterlagen gepfropft. Die zu einer Plantage vereinigten Pfropflinge ermöglichen frühe, häufige, reichliche und vor allen Dingen leicht durchführbare Saatguternten.

Bevorzugt werden Samenplantagen für gefährdete Baumarten oder Herkünfte angelegt. (Erhaltungssamenplantagen)

Neben den Zielsetzungen der Erhaltung soll gleichzeitig die Versorgung des österreichischen Marktes mit einheimischem und genetisch hochwertigem Saatgut gesichert werden. (Plusbaum-Samenplantagen)

Plusbaum-Samenplantagen

Plusbaum-Samenplantagen dienen der Erzeugung von Saatgut, das von Auslesebäumen, sogenannten Plusbäumen, stammt, die in einem oder mehreren Merkmalen überdurchschnittlich sind. Die Auswahl der Plusbäume erfolgt nach äußeren Merkmalen, insbesondere aufgrund der Massenleistung, der Güte des Holzes, der Form, des Gesundheitszustandes und der Widerstandsfähigkeit unter den gegebenen Standortsbedingungen und der bisherigen forstlichen Behandlung.

Erhaltungssamenplantagen

Erhaltungssamenplantagen dienen der Erzeugung von Saatgut, das von zu erhaltenden, wertvollen Populationen oder Bäumen stammt, die selten oder bereits regional vom Aussterben bedroht sind. Gründe für die Anlage von Erhaltungssamenplantagen liegen auch dann vor, wenn die betreffenden Bäume auf Standorten stocken, auf denen sie nicht ausreichend fruktifizieren, weil Bestäubungspartner fehlen oder wo sie einer unerwünschten Fremdbestäubung ausgesetzt sind wie z. B.: Baumarten am Rande ihres Verbreitungsgebietes, extreme Hochlagenbestände, Reliktbestände, gefährdete Populationen in Schadensgebieten, etc.

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