Biotechnologie und Forstwirtschaft
Linhart R., Geburek Th.

Steven Burke aus USA an der FBVA

Thema Biotechnologie und Forstwirtschaft

Foto FBVA: Mr. Steven Burke Amerikanischer Besuch an der Forstlichen Bundesversuchsanstalt: Mr. Steven Burke, Senior Vice President des North Carolina Biotechnology Center, legte Wert darauf, bei seiner europäischen Promotiontour für forstliche Biotechnologie auch am Institut für Forstgenetik der Forstlichen Bundesversuchsanstalt in Wien zu referieren. Er wurde von Agrarattaché Paul Spencer-MacGregor und anderen Vertretern der US-Botschaft begleitet.

Begrüßt von SC Gerhard Mannsberger von der Forstsektion des BMLFUW und Direktor Karl Schieler von der FBVA schilderte der US-Gast - u.a. auch vor dem Präsidenten des Österreichischen Forstvereins Bertram Blin und dem IUFRO Sekretär Heinrich Schmutzenhofer - seine Zukunftsvorstellungen über eine Welt, in der in vielen Regionen Biotechnologie für Bäume und Wälder eine wichtige Rolle spielen könnte.
 


Ethische und gesellschaftliche Implikationen

Foto FBVA: SC Mannsberger, Dir. Schieler, Steven Burke, Dr. Geburek,
		Agrar-Attache Paul Spencer-Mac Gregor Im barocken Festsaal der FBVA Mariabrunn informierte Steven Burke über das neugeschaffene Institut für forstliche Biotechnologie im waldreichen US-Bundesstaat North Carolina, der in den letzten Jahren zum Mekka der gesamten Biotechnologie geworden ist.
Dieses Institut habe zum Ziel, die ethischen und gesellschaftlichen Implikationen der forstlichen Biotechnologie weltweit zu erforschen, um sie dann in die Umsetzung durch Wissenschaft und Industrie einzubeziehen. Biotechnologie - fälschlicherweise oft gleichgesetzt mit Gentransfer - schließt u.a. auch solche molekulare Technologien ein, welche unser Verständnis der forstlichen Biodiversität erweitern können.
So lassen sich beispielsweise Folgen menschlichen Handelns - wie Landschaftsfragementierung oder forstliche Eingriffe - zukünftig besser untersuchen und tradionelle Verfahren der Züchtung oder Herkunfstforschung verbessern.


Grenzen der Akzeptanz

Von SC Mannsberger auf das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und Naturnähe der österreichischen Waldwirtschaft und Forstpolitik aufmerksam gemacht, konnte sich Steven Burke dennoch sinnvolle Kontakte zwischen der österreichischen waldrelevanten Öffentlichkeit und dem amerikanischen Institut vorstellen. Und animierte Thomas Geburek vom Institut für Forstgenetik der FBVA zu einer Recherche über österreichische Wünsche an die forstliche Biotechnologie bzw. die Grenzen der Akzeptanz beim Einsatz biotechnologischer Methoden.

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