Forstliches Vermehrungsgut
Müller F.

Startseite

Herkunftsauswahl

Karte

Genetische Vielfalt

Samenplantagen

Vermehrungsgut

Autochthonie

Erhöhte gen. Vielfalt

Saatguterntebestände

Saatgut

Pflanzgut

ges. Regelung

Herkunftsgebiete

Zulassungszeichen

Höhenstufen
kollin
submontan
montan
tiefmontan
mittelmontan
hochmontan
tiefsubalpin
hochsubalpin

Kennzeichnung
 

Autochthonie

Ein zur Saatgutbeerntung zugelassener Bestand bzw. die daraus angezogene Herkunft ist "autochthon", wenn der Bestand aus ununterbrochener natürlicher Verjüngung entstanden ist. Der Erntebestand ist auch autochthon, wenn er künstlich mit generativem Vermehrungsgut begründet wurde, das aus demselben Erntebestand oder dicht benachbarten autochthonen Erntebeständen stammt.
Fichten Tanne Zirbe Kammfichte
Hochlagenfichten
Nationalpark Kalkalpen
Tannen mittelmontan Zirbe
am Ofenpass
Kammfichte
Fotos: © 2002 FBVA, G.Koch
Autochthone Bestände weisen aufgrund der über mehrere Generationen stattgefundenen Anpassung ein hohes Maß der Angepasstheit an die jeweiligen Umweltbedingungen auf.

Autochthone Herkünfte sind daher mit großer Sicherheit an die Umweltbedingungen des Verwendungsortes angepasst, wenn diese mit den Wuchsbedingungen des ursprünglichen Bestandes übereinstimmen.

Das bedeutet aber nicht, dass nur autochthone Herkünfte gut angepasst sein können. Selbstverständlich können auch Bestände nicht autochthoner Baumarten und Herkünfte, die sich offensichtlich gut an die jeweiligen Umweltbedingungen angepasst haben, zur Saatgutbeerntung zugelassen werden. Es ist sogar möglich, dass eine nicht autochthone Herkunft besser angepasst ist als die lokal sich entwickelte autochthone und überdies sich noch durch eine erhöhte Anpassungsfähigkeit auszeichnet.

Seitenanfang