Forstliches Vermehrungsgut
Müller F.

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Zulassungszeichen

Höhenstufen
kollin
submontan
montan
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tiefsubalpin
hochsubalpin

Kennzeichnung
 

Herkunft, Herkunftsgebiete

Als "Herkunft" wird ein bestimmter Ort bezeichnet, an dem sich eine Population von Bäumen befindet, von der Saat- oder Pflanzgut gewonnen wurde. Es kann sowohl eine autochthone Population sein, die sich im Laufe vieler Generationen entwickelte, oder eine künstliche Population, die aber offensichtlich an den Standort gut angepasst ist.

Bei nicht autochthonen Populationen ist häufig das ursprüngliche Gebiet, von dem die Population stammt (= "Ursprung") bekannt; bei autochthonen Populationen ist "Herkunft" und "Ursprung" identisch.

Die Umweltbedingungen einer Herkunft sind die Grundlagen für die Beurteilung der Eignung des Vermehrungsgutes bei einer Aufforstung. Je mehr die Standortsmerkmale des Herkunftsortes mit jenen des Aufforstungsortes übereinstimmen, desto eher ist genetisch gesteuerte Angepasstheit gesichert.

Herkunftsgebiete Gebiete mit annähernd gleichen ökologischen Gegebenheiten werden zu Herkunftsgebieten zusammengefasst. Die österreichischen Herkunftsgebiete decken sich mit den forstlichen Wuchsgebieten Österreichs. Für die Auswahl einer bestimmten Herkunft sind daher die Wuchsbedingungen des Herkunftsgebietes zu beachten. Von entscheidender Bedeutung sind die seehöhenabhängigen Klima- und Vegetationsgradienten, die in den Höhenstufen berücksichtigt sind.

Formal wird eine Herkunft durch das Zulassungszeichen definiert, das die Bezeichnung des Herkunftsgebietes und der Höhenstufe enthält. Bei Samenplantagen gilt das Gebiet, aus dem das Ausgangsmaterial der Plantage kommt, als Herkunftsgebiet. Die Grenzen der Herkunftsgebiete sind in der 512. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft über forstliches Vermehrungsgut festgelegt (gesetzliche Regelungen)

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